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EMV-gerechten Montage
Hinweise
Vor Datenblatt Bedienung Manual GB CE WHG§19 Nächste



Mess- und Regelgeräte der Fa. IER

sind unter Einbeziehung der derzeit gültigen EMVNormen
konstruiert und geprüft und entsprechen somit diesen Vorschriften bezüglich
Störeinflüsse und Störaussendung.
Ein störungsfreier Betrieb kann jedoch nur dann gewährleistet werden, wenn bei
Montage, Verkabelung und Betrieb folgende Grundregeln beachtet und eingehalten
werden:
• für Signalleitungen sollte nur abgeschirmtes Kabel mit Mindestquerschnitt von 0,5 mm²
verwendet werden;
die in den Bedienungsanleitungen angegebenen max. Kabellängen sind zu beachten
• zum Schutz gegen elektrische Felder sollte die Kabelabschirmung einseitig,
niederohmig und induktivarm ( sprich „großflächig“) mit der Betriebserde verbunden
werden. ( siehe dazu auch VDE 0160 Kap 4 und VDE 0100 Teil 540 )
• unbenutzte Adern in Signalleitungen sollten kurzgeschlossen und geerdet werden
(zusätzliche Schirmwirkung)
• bei langen parallelen Leitungstrassen sollte auf die getrennte Führung von Signal- und
Starkstromleitungen geachtet werden, es sollte möglichst ein Abstand von 300 mm
eingehalten werden (Koppelkapazitäten klein halten).
Deshalb sollten niemals verschiedene Spannungsebenen, z.B. Stromversorgung
230V/50 Hz und Messsignal 24V DC, in einem Kabel zusammengefasst werden.
• in Anlagen mit Frequenzumrichtergeräten sollte vor allen Dingen die Störaussendung
dieser Geräte durch den Einbau von Filternetzwerken, die Verwendung von
abgeschirmten Leistungskabeln und die EMV-gerechte Erdung der FU-Schaltschränke
reduziert werden.
In den Bedienungsanleitungen des FU-Herstellers finden Sie die entsprechenden
Anweisungen.
• Funktelefone und Walky-Talkies sollten niemals in unmittelbarer Nähe von
elektronischen Geräten betrieben werden !

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